Eindrücke aus Atlanta
Anfang April 2006 habe ich einige schöne Tage in Atlanta verbracht. Leider war nicht viel Zeit übrig, sich die Gegend etwas genauer anzuschauen, aber Spaziegänge durch Downtown und Midtown waren dann doch möglich. Am Sonntag vor Palmsonntag, dem Tag nach meiner Ankunft, wollte ich eine Messe besuchen und fand heraus, daß die katholische Kathedrale von Atlanta recht nah bei meinem Hotel lag, in der Peachtree Road. So ging ich also am Sonntagmorgen die Peachtree Road hinunter richtung Downtown. Leider hatte ich mir die Addresse nicht richtig gemerkt und nahm bei der ersten Kathedrale am Wegesrand an, daß es wohl die katholische sei. Das stellte sich als voreilig heraus. In Wahrheit war die erste Kathedrale die St. Philips-Kathedrale, eine episkopale Kirche. Allerdings dauerte es einige Zeit, bis mir das dämmerte. Zuerst fand ich die Athmospäre etwas ''unkatholisch'', aus wohl eher diffusen Gründen wie der Kleidung der Anwesenden, den fremden Titeln und anderem.
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Aber da die USA ein für mich fremdes Land sind, dachte ich zuerst, daß die Amerkaner halt einiges anders machen. Es dauerte einige Zeit, bis mir klar wurde, daß es tatsächlich keine katholische Kirche war. Einige Meter weiter die Straße runter, fand ich dann aber die katholische Kathedrale:

Hier noch die Ansicht von der gegenüberliegenden Straßenseite:
Was mich besonders beeindruckt hat, war aber der Gottesdienst. Die Amerikaner haben phantastisch gesungen, der Chor war unglaublich, und die Atmosphäre äußerst informell und herzlich.
















